Dream bed bad dream
In diesem Werk stellt Alexandra Bolzer surreale Welten anhand von Puppen in einer idyllischen Umgebung dar. Ihre Fotografien lassen der Betrachterin/dem Betrachter, Spielraum dafür, sich intensiv mit seinen Erfahrungen und Erwartungen auseinanderzusetzen. Die dargestellten Puppen stehen stellvertretend für die Unschuld, die Unbedarftheit und die Verletzlichkeit von Kindern.
Die Barbiepuppe – die sinnliche junge Frau – wird als Spielzeug männlicher Gelüste missbraucht. GI Joes umrahmen die Serie und werden als „liebevolle“ Väter, Liebhaber und verspielte, machtgeile Soldaten dargestellt, welche tradierte Weltbilder symbolisieren. Die mit Gasmasken bekleideten Torsen stellen in Frage, ob es so etwas wie eine „glückliche Zukunft“ eigentlich noch geben kann. Ihr Name ist Muttertag, ihre Anwesenheit ist bedrückend und beängstigend.
